Elise Häckel, Heilpraktikerin in Heidenheim, Tel.: 0157 – 38 30 69 15

Impingement Syndrom (Subacromiales Impingement Syndrom)

Das ist eine fiese Sache. Und für die meisten Betroffenen schwer einzuordnen, was da eigentlich mit der Schulter los ist.

Heute möchte ich dir erklären, was das Impingement-Syndrom ist, woher es kommt und was die typischen Zeichen sind.


Was ist das Impingement Syndrom/Subacromiales Impingement?
Impingement = Einengung.
Acromion = Schulterdach.
Der Begriff beschreibt also eine Einengung unter dem Schulterdach.


Was hat es damit auf sich?
Zwischen Oberarmkopf und Schulterdach ist nicht besonders viel Platz. Es verläuft eine Sehne, die sogenannte Supraspinatussehne, und eine Schleimbeutel (Bursa subacromiale), der verhindert, dass Reibung entsteht, wenn wir den Arm bewegen.

Beim Impingement Syndrom wird es etwas zu eng in diesem Bereich, und es entsteht ein Druck auf die Sehne, wodurch wir bei bestimmten Bewegungen Schmerzen haben.


Woher kommt das Impingement Syndrom?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum der subacromiale Raum, also der Bereich zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu eng wird:

  • Schleimbeutelentzündung:
    Wenn sich der Schleimbeutel entzündet, schwillt er an und nimmt Platz weg, dadurch kann die Sehne nicht mehr so gut gleiten.
  • Oberarmkopfhochstand:
    Dieses Phänomen beobachte ich häufig. Der Oberarmkopf steht im Verhältnis zur Pfanne etwas zu hoch, dadurch wird der Raum nach oben enger (das Schulterdach bleibt an Ort und Stelle, es wandert nicht mit nach oben), und es kann zu einer vermehrten Reibung führen und infolge dessen zu einer Sehnenreizung oder auch einer Schleimbeutelentzündung.
  • Sehnenentzündung:
    Die Sehne ist überreizt und entzündet. Auch hier entsteht eine gewisse Schwellung die Platz wegnimmt. Die Sehnenentzündung ist häufig Folge, und nicht Ursache.
  • Unfälle:
    Auch das ist eine Möglichkeit. Ein frischer oder alter Unfall kann eine Entzündung oder Reizung verursachen.
  • Muskuläre Dysbalance:
    Die Muskulatur um die Schulter herum wird einseitig belastet. Dadurch wird häufig forciert, dass die Muskeln, die den Oberarmkopf hochziehen, zu stark sind im Vergleich dazu denen, die ihn nach unten ziehen, oder im Verhältnis zu den Muskeln, die die Schulter stabilisieren.

Es kann auch sein, dass mehrere Dinge gleichzeitig zu dem Impingement-Syndrom führen.


Zeichen für ein Impingement Syndrom
Ganz typisch für ein Impingement-Syndrom in der Schulter ist der „Schmerzhafte Boden“ (=„Painful Arc“). Wenn du den Arm seitlich lupst, geht das erstmal gut, aber ab einem gewissen Punkt, fängt es an zu schmerzen. Wenn der Arm ganz oben ist, hört der Schmerz aber wieder auf.

Meistens zeigt sich der Schmerz seitlich im oberen Bereich vom Oberarm. Es kann aber auch sein, dass der ganze Schulterbereich weh tut.
Wenn die Arme unten sind, können die Meisten alles machen, aber nach oben haben sie Schmerzen und einen deutlichen Kraftverlust.


Wir schauen gemeinsam, was es bei dir mit dem Impingement Syndrom auf sich hat und was hinter den Schulterschmerzen steckt.


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