Elise Häckel, Heilpraktikerin in Heidenheim, Tel.: 0157 – 38 30 69 15
Monatsthema im August: Probleme beim Lesen.

Warum bekannte Wörter beim Lesen nicht erkannt werden.
Kennst du das von deinem Kind?
Es versucht einen Text zu lesen, und jedes Wort wird neu zusammengesetzt, als ob es das Wort zum ersten Mal sieht. Obwohl dasselbe Wort schon drei Mal im Text vorkam, wird auch beim vierten Mal immer noch Buchstabe für Buchstabe entziffert?
Du denkst dir: „Das Wort kennt es doch schon längst!“
Aber das Wort schein jedes Mal neu zu sein, als gäbe es keinen Wiedererkennungseffekt.
Lesen ist mehr als Buchstaben aneinanderzureihen.
Wenn wir geübte Leser sind, lesen wir nicht Buchstabe für Buchstabe.
Unser Gehirn erkennt ein Wort anhand der Form und ein paar einzelner Buchstaben. Und „liest“ dann quasi aus der Erinnerung.
Es greift auf gespeicherte Erfahrungen zurück.
Warum erkennt dein Kind die Wörter (noch) nicht?
- Dein Kind hat das Wort noch nicht oft genug gelesen, um es sicher wiederzukennen.
- Die Augenbewegungen sind nicht genau. Wenn der Blick springt, oder sich die Buchstaben scheinbar bewegen, wird es schwierig, das Wort visuell zu erkennen.
(Hier habe ich einen eigenen Artikel zum Thema: Augen und Lesen: „Wenn die Buchstabe tanzen und schwimmen!“). - Es kann Gehörtes und Gelesenes nicht gut verbinden.
Z.B. Wenn wir das Wort „Pizza“ hören, oder lesen, sollte das für uns den gleichen inhaltlichen Sinn ergeben.
(Auch zu diesem Thema habe ich einen eigenen Artikel: Ohren und Lesen).
Wenn dein Kind mit diesen Dingen Schwierigkeiten hat, wird lesen eine Riesenherausforderung. Das Gehirn ist so sehr damit beschäftigt, diese Grundfunktionen zu kompensieren, dass es sich gar nicht um den Inhalt vom Gelesenen kümmern kann.
Ohne Bedeutung bleibt ein Wort ein leeres Konstrukt.
Und was für das Gehirn ohne Sinn ist, merkt es sich nicht. Dann gibt es auch keinen Wiedererkennungseffekt.
Jedesmal wird das Wort von neuem Zusammengebaut.
In meiner Praxis schaue ich genau hin:
- Gibt es ein Problem mit der Augenmotorik?
- Gibt es ein Thema mit den Ohren?
- Gibt es Hinweise auf Restaktivitäten von frühkindlichen Reflexen, die die Augenmotorik stören?
Schau dir gern meine anderen Beiträge an:
Augenmotorik und Konzentration: wenn der Blick nicht mit macht.
Konzentrationsschwierigkeitne und frühkindliche Reflexe: gibt es einen Zusammenhang?
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