Elise Häckel, Heilpraktikerin in Heidenheim, Tel.: 0157 – 38 30 69 15
Monatsthema im Juli: Konzentrationsschwierigkeiten.

Zu viele Reize.
Wenn das Gehirn nicht filtern kann!
Manche Kinder sind ständig auf Empfang. Alles um sie herum wird wahrgenommen. Jedes Geräusch, jede Bewegung, jedes Detail.
Und genau das macht es schwer, bei einer Sache zu bleiben.
Die Konzentration bricht schnell ab, dein Kind ist ständig abgelenkt. Manchmal wirkt es verträumt, ein anderes Mal total „aufgedreht“ und immer im „Außen“.
Hinter solchen Konzentrationsproblemen steckt häufig nicht fehlende Motivation oder „Wollen“. Oft liegt es daran, dass das Gehirn die Reize nicht richtig filtern kann.
Reizüberflutung
Manche Kinder zeigen deutlich, wenn es zuviel wird:
sie ziehen sich zurück, sind erschöpft oder „überreizt“.
Es gibt aber auch die anderen:
Kinder, die regelrecht im Trubel aufblühen. Sie suchen Reize regelrecht, sind ständig in Bewegung, nehmen alles um sich herum wahr. Und bleiben dabei kaum bei sich selbst.
Auch hier ist das Problem nicht das „Wollen“, sondern das Filtern.
Wenn das Gehirn keine Prioritäten setzten kann
Eigentlich ist das Gehirn Meister im Sortieren: Es unterscheidet ständig was wichtig ist, und was nicht:
- Ticken der Uhr? Nebensache.
- Stimme vom Lehrer? Wichtig.
- Magengrummeln? Erst später.
- Matheklausur? Jetzt.
Die „unwichtigen“ Dinge nehmen wir gar nicht bewusst wahr.
Doch bei manchen Kindern funktioniert dieses „Sortiersystem“ nicht zuverlässig.
Alles ist gleich wichtig! Alles dringt bis zum Bewusstsein vor: Geräusche, Bewegungen, Gespräche, visuelle Eindrücke.
Und das macht es extrem schwer, den Fokus zu halten.
Reize richtig verarbeiten, eine Grundvoraussetzung für Konzentration!
Für konzentriertes Arbeiten braucht unser Gehirn Ruhe. Im Außen und auch im Inneren.
Wenn ständig zu viele Eindrücke bewusst wahrgenommen und verarbeitet werden, ist das anstrengend und wir sind ganz schön gefordert.
Und dann führt das, was man eigentlich machen will, schnell zu Überforderung.
In meiner Praxis beobachte ich hier Zusammenhänge mit:
- Der eigenen Körperwahrnehmung,
- Der sensorischen Wahrnehmung
- Nicht vollständig gehemmte Frühkindlichen Reflexen wie z.B. dem MORO-Reflex
- Ein unausgereiftes Gleichgewichtssystem
- Schwierigkeiten mit der Augenmotorik.
Wir gehen gemeinsam auf die Suche:
Hat dein Kind ein Thema mit Reizverarbeitung?
Hat dies möglicherweise eine Auswirkung auf die Konzentration?
Buche hier ein unverbindliches, kostenloses, 15-minütiges telefonisches Erstgespräch.
Lies auch meine anderen Beiträge:
Augenmotorik und Konzentration,
Warum Bewegung und Sport wichtig für die Konzentration sind,
Zimmer aufräumen.
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