Elise Häckel, Heilpraktikerin in Heidenheim, Tel.: 0157 – 38 30 69 15

Monatsthema im August: Probleme beim Lesen.

Augen und Lesen: „Wenn die Buchstaben tanzen oder schwimmen!“

Für das Lesen braucht es mehr als gute Augen!

Dein Kind hat Schwierigkeiten beim Lesen?
Es klagt darüber, dass die Buchstaben „verrutschen“ oder „schwimmen“?
Doch die Kontrolle beim Augenarzt ist unauffällig.

Was oft übersehen wird, sind die Augenbewegungen, und deren Einfluss auf das Lesen.

Damit du ein stabiles und scharfes Bild siehst, müssen deine Augen folgendes leisten.

Blickfixation: 
Die Augen müssen in der Lage sein,  gleichzeitig auf einen Punkt treffen.

Blickstabilisation: 
Sie müssen den Punkt über einen längeren Zeitraum halten können, ohne dass die Augen wegspringen.

Sakkaden: 
Beim Lesen müssen die Augen kleine Sprünge machen, und sie sollten das Ziel sofort treffen, ohne dass die Augen nachjustieren müssen.

Vestibulo-Okkuläre Reflex (VOR):
Deine Augen sollten in der Lage sein, einen Punkt zu fixieren, während du dich bewegst. 

Der VOR ist eine super interessanter Reflex, weil er die Augen und das Gleichgewichtssystem verbindet, was äußerst wichtig ist.

Akkommodation:
Die Augen sollten nah und fern stellen können. Dabei sollten die Augenbewegung synchron sein, und nicht zeitversetzt.

All diese Funktionen benötigen wir, damit wir ein stabiles und scharfes Bild haben.

 

Was, wenn dies nicht der Fall ist: 

  • Zeilen gehen verloren 
  • dein Kind kann das Gelesenen nicht behalten
  • Buchstaben verrutschen und verschwimmen 
  • Lesen wird unglaublich anstrengend

Und dann wird für viele Kinder Lesen eine richtige Herausforderung. Meistens lesen sie dann einfach nicht gern, auch später nicht.

Viele dieser Fähigkeiten entwickeln sich im frühen Kindesalter. Hier gibt es möglicherweise einen Zusammenhang mit den Frühkindlichen Reflexen wie zum Beispiel dem MORO Reflex, oder dem Tonischen Labyrinthreflex.
Die Frühkindlichen Reflexe bilden die Basis dafür, dass sich eine gute Augenmuskelmotorik entwickeln kann.

In meiner Praxis:
– ich schaue mir die Augenmuskelmotorik ganz genau an
– Gibt es einen Zusammenhang mit den Frühkindlichen Reflexen?
– Gibt es eine Verbindung zum Gleichgewicht?
– Und warum ist das so?

Lies auch meine anderen Beiträge:
Augenmotorik und Konzentration: Wenn der Blick nicht mit macht. 
Fluch und Segen ADHS.

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