Elise Häckel, Heilpraktikerin in Heidenheim, Tel.: 0157 – 38 30 69 15

Hilfe! Mein Kind „will“ sich nicht konzentrieren

Immer wieder höre ich in meiner Praxis, dass Eltern sagen: „Mein Kind will sich einfach nicht konzentrieren!“. 
Aus meiner Erfahrung als Heilpraktikerin kann ich sagen: „Kinder wollen sich sehr wohl konzentrieren – wenn sie es können. Oft liegt das Problem nicht am mangelnden Willen, sondern es gibt äußere und innere Störenfriede, die die Konzentration erschweren.


Warum klappt es nicht mit der Konzentration?
Von außen betrachtet, scheint es ganz einfach: dein Kind muss sich doch einfach nur zusammen reißen, damit das mit dem konzentrieren klappt. 

Ganz so einfach ist das nicht. Konzentration ist ein sehr komplexer Prozess, der von sehr vielen Dingen beeinflusst wird.


Hier möchte ich dir ein paar Störenfriede erklären, die dazu führen, dass sich dein Kind nur schwer konzentrieren kann.

  1. Reizverarbeitung – der innere Filter funktioniert nicht richtig.
    Unser Gehirn filtert ständig Informationen, damit wir uns aufs wesentliche konzentrieren können. Zum Beispiel: Geräusche (draußen fährt ein Bus), Sehinformationen (vielleicht sehen wir aus dem Augenwinkel eine Bewegung), Magenknurren oder Durstgefühl, Ein Gedanke der in unserem Gehirn plötzlich aufploppt. Bei einem funktionierenden Filter, können wir diese Dinge ausblenden. Wir wissen, das ist jetzt nicht wichtig. Bei einigen Kindern und Jugendlichen funktioniert dieser Filter nicht richtig. D.h. das Gehirn kann nicht selektieren, was jetzt am Wichtigsten ist. Deshalb sind alle Reize gleich wichtig.
    Hierbei kann ein aktiver MORO-Reflex seine Finger im Spiel haben.

  2. Vermehrte Wahrnehmung
    In der Untersuchung stelle ich häufig fest, dass manche eine sehr ausgeprägte Wahrnehmung haben auf bestimmten Kanälen. D.h. sie nehmen mehr wahr. Manche haben zum Beispiel ein erweiterte periphere Sicht. D.h. das Sichtfeld ist größer. Also auch erweitert für mehr potenzielle visuelle Störenfriede. Manche haben eine stark ausgeprägte taktile Wahrnehmung (Spürsinn), sie spüren jede Naht eines Kleidungsstückes oder wenn ein Haar an der Haut klebt. Das kann aber genauso den Geruchssinn oder auch den Hörsinn betreffen. Meistens spielt auch hier der Filter eine Rolle.
    Auch hier kann der MORO-Reflex oder der Furcht-Lähmungsreflex eine Rolle spielen.

  3. Mangelnde Stabilität im Rumpf und Kopf.
    Immer wieder stelle ich fest, dass betroffen keine stabile Muskelansteuerung im Rumpf oder für den Kopf haben. Wenn ich mich auf eine Sache konzentrier, muss ich aber meinen Rumpf und den Kopf stabil halten. Hierfür wird dann schon die meiste Konzentration benötigt.
    Dies steh häufig im Zusammenhang mit einem aktiven Tonischen Labyrinth Reflex.

  4. Blickfixation
    Außerdem stelle ich häufig fest, dass Kinder und Jugendliche (und auch Erwachsene) Schwierigkeiten haben, den Blick stabil zu halten. D.h. auch hierfür wird dann die meiste Aufmerksamkeit schon benötigt.


Wir haben nur eine begrenzte Kapazität für Aufmerksamkeit und Konzentration.

Wenn das Gehirn schon damit beschäftigt ist, Defizite in der Seh-verarbeitung, Reizverarbeitung, Augenmuskelmotorik, Rumpf- und Kopfstabilität auszugleichen, ist leider nichts mehr übrig für die eigentliche Aufgabe. Und deshalb hat dein Kind Schwierigkeiten mit der Konzentration.

Wir schauen gemeinsam, was dahinter steckt, das sich dein Kind schwer tut mit der Konzentration oder mit der Aufmerksamkeit..


Lies auch meine anderen Beiträge: Aufmerksamkeit und KonzentrationWas ist ein Overflow und woher kommt er?, Warum gibt es bei uns immer Hausaufgabentheater?


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